3 Tipps für die bessere Bühnen-Performance vom Coach

Am Wochenende hatten die StimmWunder ihren wichtigen Performance Workshop.
Es ist immer gleich der zweite Workshop in der Ausbildung, weil ich von vorn herein will, dass die angehenden Sängerinnen wissen, was sie mit sich anstellen sollen auf der Bühne, und das entspannt tun können. Es geht um das Herausgehen aus der Komfortzone und um Identität.

Dieses Mal war Performer und Bildender Künstler Frederik Marroquin mit dabei und hat mit den StimmWundern an Präsenz gearbeitet. Er hat ihnen auch 3 tolle Tipps mitgegeben, die jeder Künstler beim Performance-Training wissen sollte:

1.) Es muss sich nicht immer alles gleich authentisch anfühlen, denn zuerst kommt der Expand-Modus (experimentieren, ausprobieren, weite Kreise ziehen), und danach erst der Fokus auf was-will-ich-davon-behalten, was nehme ich in mein Repertoire auf?
2.) Das „sich-leiten-lassen-können“ ist eine unterschätzte Qualität, wer einen Weg vorangeht, hat meistens schon mal bei einer anderen Person gut zugeschaut.
3.) Zwischendurch-Selbst-Check auf der Bühne: wo ist meine Position im Verhältnis zum Raum und wie stehe/sitze/etc. ich? Ist das ästhetisch? Geh den Vergleich an:
Vergleich 1: Stell dir die Bühne inkl. Band/Sänger als Gemälde/Gesamtkomposition vor.
Vergleich 2: Stell dir dich selbst als Skulptur vor (jede Bewegung ergibt ein neues Pose)
Und? Gefällt mir das?

Spiel dich mit diesen Übungen und werde wirklich kreativ damit, denn die Performance ist mehr als nur der Song!

Danke an alle StimmWunder, die so unvoreingenommen jede Verrücktheit bei StimmWunder mitmachen.

xxx Nives und Frederik

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